Monatsarchiv für Dezember 2006

Keine Nischen mehr

Freitag, den 29. Dezember 2006

Beitrag Nr. 9
Wenn es um den Schutz “geistigen Eigentums” geht, beispielsweise um die Bekämpfung illegaler Kopien von Software und aufgezeichneter Musik, ärgern sich die EU, Japan und die USA schon lange über Russland und China schwarz. Diese Länder gelten als rechtsfreie Eldorados für so genannte Raubkopierer. Ich vermute, wenn Manager von Software- oder Musikunternehmen Alpträume [...]

Die Wurzel allen Übels

Freitag, den 22. Dezember 2006

Beitrag Nr. 8
Das Plattenlabel Sony BMG hat sich nach Einigungen in New York und Kalifornien diese Woche auch in den meisten anderen Bundesstaaten der USA vor Gericht über Entschädigungszahlungen im Gefolge der “Rootkit”-Affäre geeinigt. Dabei geht es um die 2005 in Musik-CDs des Unternehmens enthaltenen Kopiersperrprogramme, die sich wie Viren benahmen und Windows-Computer unsicher machten. [...]

Selbstbestimmung statt Monopol!

Freitag, den 15. Dezember 2006

Beitrag Nr. 7
In Frankreich herrscht ein insgesamt kritischeres Verhältnis zu den proprietären und monopolartig organisierten Softwareunternehmen. Zumindest ist das in den öffentlichen Meinungsäußerungen der Politiker und der verschiedenen Verbände so. Diese Woche forderte nach einer Meldung auf Heise.de die französische Verbraucherschutzorganisation UFC-Que Choisir, dass große Computerkonzerne und Elektronikhändler Computer ohne vorinstallierte Software anbieten. Die Lizenzen [...]

Schwachsinn und Grenzen von DRM

Freitag, den 8. Dezember 2006

Beitrag Nr. 6
Die gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland zum digitalen Rechtekontrollmanagement, kurz DRM, sind von einem gewissen Paradox geprägt: Einerseits ist das technische “Knacken” einer Kopiersperre verboten, andererseits hat der Nutzer eines legal erworbenen Musikstücks oder eines Films nach wie vor das Recht, eine Privatkopie dieses Werks für den eigenen Gebrauch herzustellen. Auf den ersten Blick [...]

Das Dickicht einer Kulturflatrate

Freitag, den 1. Dezember 2006

Beitrag Nr. 5
So sehr ich die Bemühungen um eine so genannte “Kulturflatrate” beispielsweise durch die Initiative “Fairsharing”, lobenswert finde, so sehr graut es mir jedoch bei der Vorstellung, wie dadurch eine Art bürokratische Geldmaschine für große Plattenfirmen entstehen könnte.
Mit Kulturflatrate meint man eine pauschale Abgeltung von Nutzungsentgelten für Musik durch eine Pauschalabgabe auf einen Internetanschluss [...]